Affirmationen

OBWOHL DU DEINE AFFIRMATIONEN AUFSAGST, WIRKEN SIE NICHT?

Abhilfe findest du in diesem Artikel

 

Immer wieder passiert es mir, dass ich meine Affirmationen in einer unpassenden Form aufsage. Unbewusst verändert sich allmählich der Satz, bis er irgendwann nicht mehr seine Wirkung entfalten kann. Aber: Was sind Affirmationen und wie wirken Affirmationen denn eigentlich?

 

In diesem Artikel erfährst du, was eine Affirmation eigentlich ist, wie man sie formuliert, wie man sie anwendet und wie sie wirkt. Also – jede Menge Informationen zu deinem Glück!

 

Beginnen wir mit der

 

Self-fulfilling Prophecy

 

Eine Affirmation ist die Feststellung einer inneren Wirklichkeit, die noch nicht in der Realität in Erscheinung getreten ist. Indem ich sie mir bewusst mache und sie glaube, MUSS sie sich als Realität in meinem Leben manifestieren. Durch die Macht der Wiederholung wird sie als Tatsache verankert. (Tepperwein)

 

Dieses Zitat von Kurt Tepperwein hast du schon einmal in meinem Video gehört. Leider sagt es erst einmal nichts darüber, wie eine Affirmation aussehen soll. Was aber wichtig ist, ist die Tatsache, dass alleine ein Satz, den wir ständig wiederholen, Wirklichkeit werden kann. Du kennst sicherlich auch die These von Joseph Murphey's self-fulfilling prophecy. Wenn ich mir also irgendetwas intensiv vorstelle, wird es wahr.

 

Das kann natürlich gefährlich werden. Besonders wenn man ein eher pessimistischer Zeitgenosse ist ;-)

 

Diese These im Positiven angewendet, bringt allerdings große Freude! Ich habe mir zum Beispiel, als ich noch eine Yogaschule geleitet habe, die im Zentrum des Ortes lag und daher wenig Parkraum zur Verfügung hatte, schon bei der Abfahrt zuhause vorgestellt, wie ich genau vor der Tür parken kann. Ich konnte den Parkplatz schon lange erkennen, bevor ich überhaupt ankam. Ich konnte sogar sehen, wie gerade ein Auto diesen Platz für mich frei machte. Und tatsächlich: meist wurde es wahr und ich parkte direkt vor der Haustür!

 

Das zeigt also, dass es sehr wichtig ist, die richtige Formulierung und Visualisierung zu finden, damit ich mein Ziel auch tatsächlich erreichen kann.

 

Was sind eigentlich Gedanken?

 

Auch dieses Zitat aus China hast du bereits in einem meiner Videos gehört: Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Worten. Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen. Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Man kann es tatsächlich messen: Gedanken sind Energie, sie haben ein eigenes Energiefeld. Lange bevor etwas erfunden werden kann, muss am Anfang der Gedanke stehen. Sonst funktioniert es nicht. Und wie meine kleine Geschichte oben, hast du es sicherlich auch schon erlebt, dass das, was du dir wünschst, auch tatsächlich in Erfüllung gegangen ist. Nur hast du dir bisher nie Gedanken darüber gemacht, warum das so war.


 

Im Alltag lassen wir unseren Gedanken meistens freien Lauf. Sie bewegen sich in alle Richtungen. Nur selten gebieten wir Einhalt. Es funktioniert auch leider nicht immer so gut. Denn nur allzu schnell, nach kurzer Zeit, verfliegt unsere Konzentration und unsere Gedanken „tanzen wie betrunkene Affen“ durch den Kopf.


 

Mit Affirmationen kreierst du deine Gedanken ganz bewusst und auch über einen längeren Zeitraum. Du setzt die Energie deiner Gedanken absichtlich dafür ein deine Ziele ein. Wenn du also nur oft genug und in der richtigen Weise deine Affirmationen wiederholst, gibt es keine andere Möglichkeit, als dass deine Wünsche erfüllt werden.

 

Wie sollten Affirmationen nun aussehen, damit sie wirken?

 

Jetzt bist du sicherlich schon ganz ungeduldig zu erfahren, wie Affirmationen aussehen und über die Technik sie anzuwenden.

Hier also fünf Punkte, die du bei deinen Affirmationen beachten solltest:


 

  1. Formuliere Affirmationen immer positiv. Davon hast du ganz bestimmt schon einmal gehört. Also: „ ich nehme 5 Kilo ab“ und nicht: „ich will weniger wiegen“. Es sollte nie eine negative Formulierung benutzt werden. Weder „nein“ noch „nicht“ oder „kein“ usw. Du schreibst dir deine Affirmationen auf und legst den Zettel in deine Handtasche oder hängst ihn gut sichtbar an deine Wand.

  2. Formuliere Affirmationen sehr genau. Am Beispiel „ich nehme 5 Kilo ab“ anstatt „ich will abnehmen“. Je genauer du deine Affirmationen aufschreibst, desto besser weiß dein Unterbewusstsein, was zu tun ist. Denn die Erfüllung geschieht in deinem Unterbewusstsein.

  3. Formuliere die Affirmationen so, als wären sie bereits in Erfüllung gegangen. Und da ändert sich das Beispiel: Statt also „ich nehme 5 Kilo ab“ sagst du „ich wiege 70 Kilo.(wenn du gerade 75 Kilo wiegst) Ich fühle ganz leicht und beweglich“ . Eben alles, was dir an Positivem und Vorteilen zu deinem Wunsch in den Sinn kommt. Alles ist in deinen Gedanken vielmehr in deinen Affirmationen bereits geschehen.

  4. Visualisiere deine Affirmationen. Das geschieht beinahe von selbst. Wenn du so ganz in den Vorzügen deines erfüllten Wunsches eingetaucht bist, entsteht das Bild, von dem, was du dir wünschst von ganz alleine. Du lebst in Gedanken schon dein erreichtest Ziel und genießt sämtlich Vorteile.

  5. Wiederhole deine Affirmationen immer wieder. Das kannst du in jeder erdenklichen Art und Weise tun. Du findest wahrscheinlich selbst heraus, welche Technik dir da am meisten zusagt. Du kannst es dir laut aufsagen, in Gedanken wiederholen, dir auf ein Medium sprechen und ständig hören, singen, ablesen – was gibt’s noch? Alles – Hauptsache du wiederholst es immer wieder.

  6. Visualisiere deine Wünsche und Ziele. Vor dem Schlafengehen, kurz nach dem Aufwachen und immer wieder zwischendurch. Da gibt es keine Grenzen. Allerdings ist die Wirkung nach dem Aufwachen und vor dem Einschlafen am größten. In allen Einzelheiten stellst du dir dein erreichtes Ziel oder den erfüllten Wunsch vor.

Und jetzt gilt nur noch eins:


 

Loslegen!


 

Du machst dir zunächst Gedanken darüber, welches Ziel zu eigentlich erreichen möchtest oder welches dein größter Wunsch ist. Als Nächstes schreibst du fünf Sätze auf, die du dann nach der Anleitung oben als Affirmation formulierst. Zu guter Letzt beginnst du, wie auch immer, diese Sätze zu wiederholen. Du entdeckst DEINE Möglichkeit der Wiederholung.


 

Nach einer Weile passt du vielleicht auch noch einmal den einen oder anderen Satz an. Du bist ganz frei in deinem Tun.


 

Zum guten Schluss


 

Je konzentrierter du bei der Sache bist, desto besser können die Affirmationen wirken. Vielleicht magst du vor dem Aufsagen noch eine Runde Yoga üben oder dich in einer Atemübung fokussieren. Auf meinem Youtube-Kanal findest du genügend Anregungen.


 

Und – wie Buddha schon sagte:


 

Glaube mir kein Wort – teste es selbst aus!


 

Also: Wiederhole deine Affirmationen und entdecke die einzigartige Wirkung!

 

Namasté

 

deine Gaby

Osteoporose

Die Osteoporose ist ein Thema, auf das man auch im Yoga häufig zu sprechen kommt. Stellt sie doch mittlerweile eine Volkskrankheit dar.

 

Was ist eigentlich Osteoporose?

 

Die Osteoporose betrifft unsere Knochen. Knochen bringen den Körper in Form. Ohne Knochen wären wir nur ein Haufen Fett, Wasser und andere weiche Bestandteile.

 

Der Knochen ist fest. Er besteht von außen nach innen betrachtet aus der Knochenhaut, der Knochenrinde, zum größten Teil (70%) aus einem schwammigen Knochengewebe und dem Knochenmark. Unsere Knochen dienen unter anderem als Speicher für Kalzium und vielen anderen Mineralstoffen. Sie bestehen zu ¼ aus Wasser. Dieses ist zu einem Drittel im Collagen gespeichert, was unsere Knochen flexibel hält.

 

Wie der gesamte Körper so erneuern sich auch unsere Knochen ein Leben lang. Zu Beginn, bis ca. zum 30. Lebensjahr noch recht schnell. Je älter man wird, um so länger dauert dieser Prozess. Du kennst es vielleicht, wie nach einem Knochenbruch in der Spalte neuer Knochen beginnt zu wachsen, der dann mit der Zeit fest wird. Solange wir auf eine nährstoff- und abwechslungsreiche Ernährung achten, entsteht also immer wieder neues, gesundes Knochenmaterial. Aber leider gelingt uns das meist nicht – aus den verschiedensten Gründen. Dazu kommt noch der Alkoholkonsum, die Zigaretten und andere Genussmittel, die ebenfalls diesen Prozess stören. Außerdem bewegen wir uns bekannterweise viel zu wenig und auch nicht intensiv genug. Immer die gleichen Abläufe, so kräftesparend wie möglich. Da kann kein gesunder neuer Knochen entstehen.

 

Wie wirkt sich Osteoporose aus?

 

Die Knochen verlieren also allmählich an Festigkeit. Die Knochendichte verändert sich. Das drücke ich ganz bewusst so aus. Denn tatsächlich ist es so, dass sie zum Einen zu porös werden können. Das ist bekannt und das, was man mit der Knochendichtemessung gut feststellen kann. Zum Anderen kann aber auch genau das Gegenteil passieren. Es werden zu viele Mineralstoffe gespeichert, was die Knochen starr werden lässt und ebenfalls leicht brechen lässt. Bei der Knochendichtemessung entsteht dann das falsche Bild einer ausreichenden Knochendichte.

 

Wenn sich auf diese Weise die Struktur der Knochen verändert, verlieren sie die Fähigkeit Flüssigkeit zu speichern. Wie schon erwähnt, bestehen unsere Knochen zu 25% aus Wasser, das zum großen Teil im Collagen der Knochen gespeichert ist. Trocknet der Knochen quasi aus, wird er starr und verliert an Flexibilität. Das lässt ihn natürlich brüchig werden. Verliert der Knochen das Collagen entstehen Krankheiten, wie zum Beispiel Glasknochen. Dabei ist das Gewebe so dicht und fest, dass es bei der kleinsten Berührung brechen kann.

 

Anders ist es, wenn der Knochen zu porös wird, weil ihm entscheidende Mineralstoffe fehlen. Da ist er dann nicht mehr in sich stabil und löst sich im Prinzip langsam auf.

 

Wie kommt es dazu, dass Knochen sich so krankhaft verändern?

 

Das liegt überwiegend an unserer Lebensweise. Wie schon erwähnt, bewegen wir uns einfach viel zu wenig. Den überwiegenden Teil des Tages sitzen wir. Unser Körper hat so viele Möglichkeiten bewegt zu werden. Wir nutzen nur den aller kleinsten Teil davon aus. Selbst wenn wir Ausdauersport betreiben, ist die Bewegung doch sehr eingeschränkt. Stell dir einfach einmal vor, in welche Richtungen du eigentlich Arme und Beine bewegen könntest. Es findet einfach nicht statt. Also bemerkt die Intelligenz in unserem Körper, dass etwas überflüssig wird, weil wir es eben nicht benutzen. Also entzieht es in diesem Fall unseren Knochen Bestandteile, die er woanders besser nutzen kann und der Knochen verliert an Festigkeit.

 

Zudem halten wir uns sehr viel in geschlossenen Räumen auf. Die Stunde an der frischen Luft reicht leider nicht aus, unseren Vitamin D – Spiegel anzuheben. Hinzu kommt, dass das sowie so nur in den Sommermonaten gelingt. Denn ab Oktober und bis März steht die Sonne einfach zu schräg, als dass sie nennenswerte Änderungen vollbringen kann.

 

Natürlich spielt auch unsere Ernährung eine sehr große Rolle. Unser Essen ist sehr ungesund geworden. Zuviel Zucker, weißes Mehl, tierische Fette übersäuern unseren Körper ständig. Und der versucht immer wieder, den normalen bzw. gesunden ph-Wert herzustellen. Dafür entzieht er den Knochen das Kalzium und andere Mineralien. Weil wir aber ohne Pause immer weiter an unserer Übersäuerung arbeiten, fehlen den Knochen dann die Mineralstoffe und sie werden porös und brüchig.

 

Da bin ich dann auch bei den tierischen Fetten. Sie sind enthalten - neben dem Fleisch - auch in der Milch, den Milchprodukten, Eiern, Wurst und Käse. Sie enthalten zwar auch Kalzium. Das kann unser Körper aber erst einmal nicht verarbeiten. Das ist nur möglich, wenn er den Knochen das Kalzium entzieht und es so entsprechend abwandelt, dass der Körper es nutzen kann. Allerdings ist der Aufwand, den der Körper dafür aufbringen muss, viel höher, als es das Ergebnis hergibt. Mit anderen Worten: Es bleibt weniger Kalzium übrig als er vorher zugeführt wurde.

 

Alles das führt dazu, dass Osteoporose entstehen kann. Zumindest nach dem heutigen Stand der Forschung.

 

Wie bemerkt man, dass man Osteoporose hat?

 

Der Prozess ist schleichend. Erst allmählich verändert sich die Knochenstruktur. Irgendwann entstehen Schmerzen, die man allerdings meist nicht direkt den Knochen zuordnet. Viel eher geht man zunächst davon aus, dass es Gelenk- oder Muskelschmerzen sind. So werden die Patienten dann auch anfangs behandelt. Betroffene in meinen Yogakursen klagten auch häufig über Schmerzen in den Handgelenken bei Übungen im 4-füßler-Stand oder Schmerzen in den Knie- oder Schultergelenken.

 

Mit der Zeit fällt dann auf, dass der Mensch kleiner wird. Er schrumpft. Auch beginnen die Zähne zu wackeln oder fallen aus.

 

Nicht zuletzt brechen die Knochen sehr leicht. Oft ist da die Wirbelsäule betroffen. Aber auch die Knochen in den Armen oder Beinen, bzw. die Rippen.

 

Kann man Osteoporose vorbeugen, behandeln oder sogar heilen?

 

Wie ich schon sagte, erneuert sich unser Körper ständig. Für jedes Körperteil sind entsprechende Stammzellen vorhanden. Daher können sich natürlich auch unsere Knochen wieder von der Osteoporose erholen. Allerdings müssen die richtigen Voraussetzungen geschaffen werden, denn „man ist, was man isst“. Wir müssen die entsprechenden Vitalstoffe zu uns nehmen und uns angemessen bewegen. Dann kann sich mit der Zeit die Osteoporose zurückbilden.

 

Vorbeugend kann man natürlich alles einsetzen, was ich eben erwähnt habe. Genug Bewegung – vor allem auch ungewohnte – an der frischen Luft. Gesundes Essen weitgehend ohne tierische Eiweiße und regelmäßig ein Blutbild erstellen lassen, um Mangelerscheinungen hinsichtlich der Mineralstoffe und Vitamine frühzeitig zu erkennen. Neben Kalzium ist auch auf das Vitamin D zu schauen. Wir wissen ja, dass unsere Babys schon zusätzliches Vitamin D bekommen, damit sich ihre Knochen gut ausbilden können. Das wird später leider vernachlässigt. Dazu halten sich erwachsene Menschen, aber vor allem auch alte Menschen, nur noch wenig in der Sonne auf. Und wenn, dann meist durch Sonnencreme geschützt. So kann kein natürliches Vitamin D gebildet werden.

 

Das alles wird sehr wichtig, wenn man bereits betroffen ist. Durch eine Knochendichtemessung kann zunächst festgestellt werden, wie weit die Osteoporose bereits fortgeschritten ist. Entsprechend sollte man sich dann ernährungstechnisch und bewegungstechnisch darauf einstellen.

 

Das bedeutet, darauf zu achten, tatsächlich überwiegend vegan zu leben. Dadurch reduziert man die Übersäuerung des Körpers und kann sie später dauerhaft niedrig halten. Das fällt vor allem hier in unserer Überflussgesellschaft sehr schwer. Aber es gibt tatsächlich Regionen auf der Welt, wo es keine Osteoporose gibt. Und dort werden die Menschen teils sehr alt und leben überwiegend vegan.

 

Neben der Ernährung ist die andere Form der Behandlung und sogar mögliche Heilung die Bewegung. Solange wir uns bewegen, signalisieren wir unserem Körper, dass er gebraucht wird und sich ständig erneuern sollte. Die Muskulatur wird angesprochen. Sie wird stärker durchblutet, fester und schützt die Organe, Gelenke und die Knochen. Man sollte aber auch Bewegung mit einbeziehen, die man im Alltag nicht macht. Joggen oder Schwimmen alleine reicht also nicht.

 

Vielseitig kann man sich im Yoga bewegen. (Natürlich ;-)) Techniken wie Hatha Yoga haben dazu den großen Vorteil, dass die Bewegungen langsam und achtsam ausgeführt werden. Das ist besonders wichtig, wenn die Krankheit schon weiter fortgeschritten ist. Da kommt es darauf an, sich ganz vorsichtig an die Bewegungen heranzutasten und festzustellen, inwieweit man sich fordern kann. Denn sobald man seine Grenze erreicht, schmerzt der Körper. Das kann man aber nur feststellen, wenn man sich genug Zeit nimmt, in die Haltung hineinzugehen.

 

Sei also herzlich eingeladen und übe mit mir zusammen Yoga!

 

Namasté

 

deine Gaby

Der Neumond

Seit ungefähr einem halben Jahr findest du nun meine Videos auf Youtube. Ich war gespannt, wie sie sich entwickeln und ob es Unterschiede beim Schauen zwischen den Yogavideos und Vollmond-Meditationsvideos gibt. Und es gibt sie ganz eindeutig! Die Vollmondmeditationen liegen klar vorne. So dachte ich mir, wäre es schön, ich könnte mehr Meditationsvideos veröffentlichen und suchte nach Ideen im Netz. Und da erschien mir der Neumond ?

 

Zum ersten Mal kam ich bewusst mit dem Neumond „in Kontakt“, als wir mit unserem Wohnmobil vor beinahe 35 Jahren in Sankt Peter Ording am Strand standen und dort übernachten wollten (ja – damals durfte man das noch) Ein Bekannter, der dort zur Kur war, erzählte, dass vor einer Woche Springflut war und der ganze Strand unter Wasser stand. Das sei meist so bei Neumond, wie er sagte. Und nicht so gut, wollte man dort übernachten...

 

Dass man bei Vollmond nicht so gut schlafen kann oder auch mehr Babys geboren werden, weiß man ja. Auch wenn Wissenschaftler dies immer wieder zu widerlegen versuchen. Aber, dass auch der Neumond Auswirkungen zeigt, war mir bis dahin neu.

 

Da lag es für mich nahe mich etwas eingehender mit dem Neumond zu beschäftigen. Was ich dabei erfahren habe, erzähle ich dir hier:

 

Der Neumond markiert also den Tag 0 des Mondalters. Das Mondalter ist immer ein Zyklus von Neumond bis Neumond. Der Vollmond erscheint dann genau 14 Tage nach dem Neumond und der Mond braucht 29,5 Tage um sich um die eigene Achse zu drehen und dabei einmal die Erde zu umrunden. Das heißt, danach fängt wieder das neue Mondalter, eine neue Mondphase, mit dem Neumond an. Die Naturvölker waren der Meinung, dass das Nachtgestirn neu geboren wird und der neue Vollmond geboren wird.

 

Bei Neumond geht der Mond gleichzeitig mit der Sonne auf und unter. Nur bei Neumond gibt es eine Sonnenfinsternis. Der Mond steht dann nämlich zwischen Sonne und Erde und verdeckt die Sonne. Bei Nacht wird dann der Mond nur vom reflektierenden Licht des Erde bestrahlt. Ist die Nacht sehr klar, kann man daher eine leicht schimmernde Scheibe am Himmel entdecken. Erscheint der Neumond in einem Monat ein 2. Mal dann nennt man ihn black moon. Im Kalender ist er daher auch ganz ausgemalt – also schwarz. Im Gegensatz zum blue moon, der Vollmond, wenn er ein 2. Mal in einem Monat auftaucht. Im Kalender ist der Vollmond nicht ausgemalt – also ein Kreis. Das geschieht ungefähr alle 2,5 Jahre.

 

So viel zu den Fakten, die man sehen und berechnen kann. Mit jedem Neumond beginnt ein neuer Zyklus. Interessant sind die Energien, die mit den Mondphasen zusammenhängen. Etwas angedeutet hatte ich es bereits, z.B. mehr Geburten bei Vollmond. Die Ärzte verneinen das. Aber eine alte Freundin von mir, die Kinderkrankenschwester auf der Geburtsstation war, berichtete von überfüllten Betten bei Vollmond auf ihrer Station.

 

Ich sprach schon die Urvölker an. Sie nennen den Neumond auch Dunkelmond. Er ließ Angst bei ihnen aufkommen, da es sich um eine nicht sichtbare Lichtgestalt handelt. An anderen Tagen, war der Mond sichtbar, aber bei Neumond konnte man nur die Energien spüren. Und die waren teilweise erheblich! Da kam dann wieder meine erste Neumonderfahrung zu Tage: Der Mond in jeder Phase wirkt sich auf die Erde aus. Und bei Neumond gibt es häufig starken Regen, Unwetter und am Meer eine Springflut. Also alles Dinge, die sich damals niemand erklären konnte. Der Mond war unsichtbar. „Die Götter wüteten auf der Erde“. Daher gab es bei ihnen Rituale, die die Angst verbannen und den neuen Mond wieder herbeizuzaubern sollte. Jedes Mal mit Erfolg ?

 

Der Neu-Mond gibt quasi den Startschuss in jeder Mondphase. Etwas Neues will entstehen, sich entwickeln. Mit aller Kraft und großer Energie. Er steht für Erneuerung, für Frühling, das Wachstum. Alles beginnt von Neuem. Im Frühling geht allmählich die Saat auf. Blumen und Bäume beginnen wachsen und zu blühen, alles erwacht zum Leben.

 

Und so kannst du die Energie des Neumonds auch für dich nutzen. Beziehst du diese Phase auf dein Leben, so kannst du Vorhaben, die du geplant hast, endlich in die Tat umsetzen. Wolltest du nicht immer schon einmal Fasten? Oder deine Ernährung umstellen? Wolltest du vielleicht mehr Bewegung in dein Leben bringen oder mit dem Rauchen aufhören? Dann ist der Neumond der richtige Zeitpunkt damit zu beginnen.

 

Und auch gesundheitlich nimmt der Neumond Einfluss. Therapien schlagen besser an und man ist weniger schmerzempfindlich. Alles was du beginnst, was den Körper betrifft, wirkt sich jetzt positiv aus.

 

Aber – geht es dir auch so? Du bist dir irgendwie sicher, dass du etwas verändern möchtest. Nur was, das weißt du nicht so genau. Es ist einfach so ein unbestimmtes Gefühl. Du möchtest so gerne etwas verändern, aber bist unsicher, ob der Gedanke, den du gerade dazu hast, dich tatsächlich auf den richtigen Weg führt.

 

Dabei hilft dir dann die Meditation. Dein Geist kommt zur Ruhe. Dein Herz öffnet sich und es entsteht eine Idee, eine Ahnung, welche Richtung du einschlagen kannst.

 

So habe ich jede Menge Informationen gesammelt und Ideen für Meditationen zum Neumond gewonnen. Du kannst dich also freuen. Am Donnerstag, den 17. September 2020 ist wieder Neumond. Meine erste Meditation dazu steht dann im Netz. Eins kann ich dir versprechen: Diese Meditation wird ganz anders sein, als meine Vollmondmeditationen. Schau also auf jeden Fall rein und lass dich von mir anleiten.

 

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Ich freue mich auf dich!

 

Namasté

Drehungen im Yoga

Drehungen sind Bestandteil fast jeder Yogastunde. Die Drehung findet in der Wirbelsäule statt. Jeder einzelne Wirbel rotiert je nach Möglichkeit so weit es die Bänder, Sehnen, Faszien und Muskeln zulassen. Dabei können Drehungen sowohl in der Rückenlage, Bauchlage, Sitzen und im Stand durchgeführt werden. Und jedes Mal wird ein anderer Bereich der Wirbelsäule angesprochen.

 

Wird im Liegen der obere Rücken fixiert, der gesamte Schultergürtel liegt also am Boden, so findet die Drehung im unteren Rücken statt. Im Sitzen ist das Becken, somit der untere Teil der Wirbelsäule fixiert und die Drehung findet im oberen Rücken statt. Im Stand ist es dann möglich die gesamte Wirbelsäule zu drehen.

 

TeilnehmerInnen, die an einer Yogastunde mit vielen Drehungen teilgenommen haben, stellen fest, dass sie vollkommen erfrischt und mit guter Laune nach Hause gehen. Woran liegt das?

 

Jedem einzelnen Wirbel können Organe, Körperteile und somit auch Krankheiten und Einschränkungen zugeordnet werden. Arbeitet man also, wie hier in den Drehungen, an der Wirbelsäule, so nimmt man Einfluss auf die Organe und Körperteile und kann so auf Krankheiten und Einschränkungen einwirken.

 

Schauen wir uns zunächst die Wirbelsäule an: Sie besteht aus 24 beweglichen Wirbeln, die durch Bandscheiben untereinander gedämpft werden. Verbunden sind die Wirbel mit Sehnen, Bändern und kleinen Muskeln, die es ermöglichen, dass die einzelnen Wirbel sich bewegen können und so Bewegungen im Oberkörper stattfinden kann. Die Wirbelsäule steht im Körper aufrecht und ist leicht gewellt. Dadurch können Stauchungen z.B. durch Sprünge abgefedert werden.

 

Vereinfacht ausgedrückt sehen die Wirbel an sich eher aus wie ein Ring mit seitlichen Auswüchsen. Durch die Anordnung der Wirbel übereinander entsteht so ein Kanal. Neben dem Rückenmark verlaufen dort die Nerven vom Gehirn zu den einzelnen Organen.

 

Mit der Zeit und bei zu wenig oder einseitiger Bewegung „verschleißen“ allmählich die Bandscheiben. Sie werden dünner und irgendwann reiben im schlimmsten Fall die Wirbel aneinander. Das führt dann dazu, dass die Nerven, die aus der Wirbelsäule zu den Organen führen in ihrer Funktion gestört werden und die Organe irgendwann nicht mehr richtig arbeiten können.

 

Wie wirken sich die Drehungen auf die Wirbelsäule mit ihren Bestandteilen aus?

 

Nun: dreht sich die Wirbelsäule, werden dabei die einzelnen Wirbel ein wenig auseinander gezogen. Dabei kommt wieder mehr Flüssigkeit an die Bandscheiben und sie werden allmählich wieder etwas dicker. Durch ein dynamisches Üben, also Drehung in der Bewegung, passiert also das Gleiche, als wenn man einen Schwamm unter Wasser immer wieder zusammendrückt und wieder loslässt. Er nimmt langsam immer mehr Wasser auf. Genau das passiert in der Drehung mit den Bandscheiben.

 

Gleichzeitig werden die Bänder, Sehnen, Faszien und Muskeln an der gesamten Wirbelsäule gedehnt. Sie werden immer flexibler und stärker. Die Muskulatur wird besser mit Sauerstoff versorgt. Außerdem werden in der Drehung die inneren Organe massiert, vor allem die Leber und die Nieren. Dadurch findet eine erhöhte Entgiftung statt und die Verdauung wird angeregt. Daher sollte man nach einer solchen Yogastunde genügend Wasser trinken.

 

Die gesunde Wirbelsäule hält den Körper aufrecht. Energetisch betrachtet, laufen die drei größten Energiekanäle an der Wirbelsäule entlang. Die Chakren liegen auf der Wirbelsäule. Mit anderen Worten: Gerade mit den Drehungen im Yoga werden sämtliche Energien angesprochen und ausgeglichen. Drehungen gehen immer über die Mitte des Körpers. Es beeinflusst ganz besonders das Sonnengeflecht und das Manipura Chakra. Dieses wird auch als Zentrum der Lebensenergie bezeichnet.

 

Ebenso aktivieren Drehungen den Sympathikus (im Gegensatz zum Parasympathikus – zusammen das vegetative Nervensystem). Der Sympatikus aktiviert den Körper und bereitet ihn auf Aktivitäten vor. Im Gegensatz zum Parasympatikus, der den Körper zur Ruhe kommen lässt.

 

Im Yogaunterricht mit Drehungen im Mittelpunkt werden also viele Zustände ausgeglichen, die im Alltag vernachlässigt werden. Die Muskulatur verkürzt sich. Sie hält nicht mehr richtig. Rückenschmerzen in den verschiedenen Bereichen entstehen.

 

Was muss bei Drehungen um Unterricht beachtet werden?

 

Die Wirbelsäule sollte so aufrecht wie möglich gehalten werden. Nur dann haben die einzelnen Wirbel die Möglichkeit sich so weit wie möglich zu bewegen. Ganz besonders wenn man im Sitzen dreht.

 

Die Drehung sollte auf keinen Fall zu weit gehen. Es sollten nie Schmerzen entstehen. Am besten man tastet sich langsam an die maximale Drehung heran und spürt dabei in den Körper hinein. Ein Wettstreit und Vergleich führt nur zu Verletzungen.

 

Drehungen sollten immer zu beiden Seiten geübt werden. Die Seiten werden gedehnt, auch die kleine Muskulatur an der Wirbelsäule. Vernachlässigt man eine Seite, verkürzen sich dort allmählich die Muskeln, die Faszien verfilzen.

 

Wichtig ist, dass der Körper für die Drehung aufgewärmt wird. Geht man also in eine asana und hält für eine Zeit, dann bereitet man den Körper mit dynamischen Drehungen vor. Erst sanft, dann immer intensiver. Zum Schluss nimmt man die Haltung in der dann möglichen maximalen Drehung ein.

 

Jede intensive Drehung sollte immer mit einer sog. „geraden“ Übung ausgeglichen werden, also eine einfache Vor-/ oder Rückbeuge, eine dynamische Schulterbrücke oder apanasana.

 

So kann dann jedeR die Vorzüge der Drehungen genießen. JedeR spürt die neue Energie, den Tatendrang. Man hat Stress abgebaut und das innere Gleichgewicht wieder hergestellt.

 

Drehungen findest du in meinem Video. Bestellst du meinen newsletter, sage ich jedes Mal Bescheid, wenn ich ein neues Video veröffentliche.

 

   Yoga auf dem Hof Oberlethe

Es war so schön im letzten Jahr zusammen mit dir ein Wochenende auf dem Hof Oberlethe zu verbringen. Da würde ich mich sehr freuen dich auch im kommenden Jahr dort wieder zu sehen!

 

Ich bin auf jeden Fall wieder dort. Und zwar vom 8. Januar bis 10. Januar 2021. 

 

Und vielleicht warst du ja nicht mit dabei. Dann interessiert es dich wahrscheinlich, welches Yoga-Thema wir dort zum Jahresbeginn erarbeiten möchten.

 

Falls du Fragen dazu hast oder wieder mit dabei sein möchtest, melde dich gerne bei mir unter mail@gaby-slomka.de

 

Ich freue mich schon jetzt auf deine Nachricht!